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SCHWIMMHALLEN - PLANUNGSHILFEN |
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1. Behaglichkeit
Das oberste Maß für die Qualität von Wellness-Anlagen ist die
Behaglichkeit. Daher muss dafür gesorgt werden, das alle
Umschließungsflächen der Räume, also Decken und Wände, etwa so
warm sind wie die Raum-Temperatur. Das wird durch guten inneren
Wärmeschutz erreicht.
2. Feuchtraum-Klima
Jeder Wellness-Bereich hat sein eigenes Raumklima. Gemeinsam haben
sie alle eine erhöhte Luftfeuchte. Sie ist ein wesentlicher
Faktor fürs Wohlbefinden. Damit die hohe Luftfeuchte nicht zu
Schäden an Wänden und Decken führt, müssen die Bauteile
bauphysikalisch sicher ausgeführt werden. Gleichzeitig muss eine
Entfeuchtungsanlage für angenehme Feuchtewerte in der Luft
sorgen.
3. Amtliche Nachweise
Die bauphysikalische Eignung von Bauteilen wird durch vorgegebene
Nachweise gemäß DIN 4108 bestätigt. Vor der Ausführung von
Wänden und Decken muss bei Wellness-Anlagen dieser Nachweis
vorliegen.
4. Detail-Beratung
Bauphysikalische Nachweise bestätigen die Eignung der einzelnen
Konstruktionen. Das allein genügt meistens jedoch nicht, weil die
Baupraxis oftmals Detail-Aufgaben stellt, die nur mit sehr viel
Sachverstand und Erfahrung gelöst werden können. Um später
Feuchteschäden sicher auszuschließen, müssen im Vorfeld alle
"kritischen" Bauteile wie Wärmebrücken,
Fensterlaibungen, Durchbrüche, Anschlüsse etc. sicher geplant
und festgelegt werden.
5. Optische Gestaltung
Gute Optik braucht sicheren Untergrund. Gerade wegen des feuchten
Klimas müssen die Gestaltungs-Komponenten mit dem Untergrund
abgestimmt sein. Die Verträglichkeit sollte garantiert
sein.
6. Kompetente Planer
Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie Visionen und Ideen mit
der Machbarkeit heutiger Systeme und Produkte verbinden können.
Dazu gehört auch die Klärung der bauphysikalischen Fragen und
die Beauftragung erfahrener Fachbetriebe.
7. Sicherheit
Bauphysikalische Sicherheit steht bei Wellness-Anlagen an oberster
Stelle. Alle Bauteile müssen an der Oberfläche warm und
raumseitig dicht ausgeführt werden. Wärmedämmung plus
Dampfsperre geben kontrollierbare Sicherheit.
8. Sanierung
Bei der Sanierung und Modernisierung von Schwimmhallen muss die
vorhandene Bausubstanz genau geprüft werden. Nachträglicher
Wärmeschutz mit Dampfsperre schafft in den meisten Fällen die
Voraussetzung für Behaglichkeit und energiesparenden Betrieb.
Vorhandene Fliesenbeläge können in der Regel bestehen bleiben.
Denn großformatige Systemplatten überdecken den bisherigen
Untergrund und Gestaltung. Nähere Informationen gibt es im
Internet unter: www.iso.de.
9. Material-Auswahl
Im hochfeuchten Wellness-Bereich sind Gipsprodukte nicht geeignet.
Gips nimmt in Feuchträumen so viel Luftfeuchte auf, dass die
innere Ausgleichsfeuchte ansteigt und die kristalline Struktur im
Gips nachgibt. Für abgehängte Decken sind entsprechende
Feuchtraum-Paneele zu empfehlen. Abhänge-Konstruktionen müssen
in Schwimmbadqualität sein.
10. Ausführung
Mit der Ausführung steht und fällt die gesamte Wellness-Anlage.
Erfahrung. Zuverlässigkeit und Kreativität müssen im Einklang
sein, um echte Werte zu schaffen. Bei der Auswahl des richtigen
Fachbetriebes sollte zumindest eine gewisse Spezialisierung auf
Sonderlösungen erkennbar sein.
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