Schwimmhallen sicher ausbauen

Wärmedämmung + Dampfsperre + Gestaltung

 

 

 

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Für's eigene Schwimmbad

SCHWIMMHALLEN - PLANUNGSHILFEN

Planungskriterien von Schwimmbad-Wasserattraktionen

Wasserfall schafft Freizeit-Atmosphäre

Mit Wasserpilz- und Wasserfalleinrichtungen wird die freizeitgerechte Atmosphäre eines Schwimmbades erheblich gesteigert. Das herabstürzende Wasser hat auf den Badenden eine gesundheitsfördernde, psychische und physische Reizwirkung, die durch das Rauschen und die Bewegung des Wassers optisch und akustisch noch verstärkt wird. In Verbindung mit Unterwasserscheinwerfern und evtl. zusätzlichen rotierenden Farbscheiben lassen sich sehr interessante Illuminationseffekte erzielen.

Da Wasserattraktionen sehr große Umwälzvolumen benötigen, ist die Beckenwasseransaugung hinsichtlich Anordnung und Ansauggeschwindigkeit besonders zu berücksichtigen.

Die Wassertiefe sollte im Bereich von Wasserpilzattraktionen nicht über 60 cm betragen. Wasserpilzeinrichtungen lassen sich als komplett vorgefertigte Einheit in bestehende Schwimmbecken problemlos nachrüsten. Das auf dem Beckenboden stehende spezielle Unterwasser-Pumpenaggregat hat eine Edelstahlverkleidung, die sich als Sitzbank mit Unterwasserscheinwerfer kaschieren lässt. Als zusätzliche bauliche Maßnahme ist lediglich ein entsprechend großer E-Anschluss mit Stromzuführungskabel erforderlich.

Frei im Becken angeordnete Überlauf-Wasserfall- oder Freistrahleinrichtungen benötigen ca. 40 – 50 m³/h Umwälzmenge je Meter Wasserflächen-Abrisskanten.

 

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fluvo4.jpg (17181 Byte) Wasserfalleinrichtungen werden häufig in Verbindung mit einer Grotte als architektonisches Gestaltungselement sowohl am Beckenrand, als auch direkt im Becken, gemeinsam mit einem Wildwasserkanal geplant. Die Fläche über der Grotte lässt sich mittels Brückenzugang auch sinnvoll als Liegeempore oder als tragende Konstruktion für einen Whirlpool nutzen. Der Austritt des Wasserfalls, bei dem das angestaute Wasser entspannt über eine Kante fließt, lässt sich zusätzlich mit Natursteinen o. ä. sehr attraktiv gestalten. 

Im Privatbad rechnet man für einen ca. 1,00 m breiten und relativ geschlossenen Wasserschleier ca. 25 m³/h Umwälzwasservolumen, bei öffentlichen Bädern beträgt hingegen die Wassermenge ca. 50 m³/h. 

Autor: Christoph Saunus

"fluvo" ist das Markenzeichen der Firma Schmalenberger GmbH + Co
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30.07.2010