Schwimmhallen sicher ausbauen

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Für's eigene Schwimmbad

SCHWIMMHALLEN - PLANUNGSHILFEN

Planungskriterien von Schwimmbad-Wasserattraktionen

Abwechslungsreiche Beckengestaltung

Die Badbesucher unterscheiden sich im wesentlichen in zwei Hauptgruppen, den Fitness- und den Freizeitorientierten. Der fitnessorientierte Badegast beansprucht zum intensiven Schwimmen einen relativ großen Bewegungsraum, Freizeitorientierte dagegen nutzen das jeweils vorhandene Wasserangebot mit den Zusatzeinrichtungen zum zweckfreien Baden.
Obwohl die körperliche Bewegung zwischen Schwimmen und Baden unterschiedlich intensiv ist, besteht zwischen beiden Tätigkeiten und der Wasserflächennutzung ein fließender Übergang. Dieses bestätigen auch Beobachtungen über das Besucherverhalten besonders in Sportbädern mit überwiegend tiefen Beckenbereichen. Danach werden die stehtiefen Bereiche und Beckenränder wesentlich häufiger frequentiert, als die schwimmtiefen Wasserflächen. saunus_5.jpg (31586 Byte)

Bei der Planung freizeitgerechter Becken ist kurz zusammengefasst folgendes zu beachten:

Anstelle von rechteckigen, schwimmtiefen Becken mit schmalem Umgang sind geschwungene Randbereiche mit Bade- und Schwimmzonen bis max. 1,35 m Wassertiefe und großzügige Beckenumgänge mit Liegebereichen zu wählen. Die Wasserflächen sind formmässig und farblich interessant und abwechslungsreich, als sogenannte "Wasserlandschaft" mit unterschiedlichen Wasserattraktionen innerhalb bestimmter Aktivitätszonen zum Spielen, Massieren und Schwimmen, sowie Sitz- bzw. Liegemulden, Inseln usw. zum Entspannen, zu gestalten.

Damit Wasserattraktionen nicht nur Musik für die Augen sind, sondern gleichzeitig auch Balsam für Körper und Seele, geht der folgende Beitrag auf die notwendigen Planungs- und Gestaltungsparameter praxisorientiert näher ein.

Autor: Christoph Saunus


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30.07.2010