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SCHWIMMHALLEN - PLANUNGSHILFEN |
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Abwechslungsreiche
Beckengestaltung
Die Badbesucher unterscheiden sich im wesentlichen in zwei
Hauptgruppen, den Fitness- und den Freizeitorientierten. Der fitnessorientierte Badegast
beansprucht zum intensiven Schwimmen einen relativ großen Bewegungsraum,
Freizeitorientierte dagegen nutzen das jeweils vorhandene Wasserangebot mit den
Zusatzeinrichtungen zum zweckfreien Baden.
| Obwohl die körperliche Bewegung zwischen Schwimmen und Baden unterschiedlich intensiv
ist, besteht zwischen beiden Tätigkeiten und der Wasserflächennutzung ein fließender
Übergang. Dieses bestätigen auch Beobachtungen über das Besucherverhalten besonders in
Sportbädern mit überwiegend tiefen Beckenbereichen. Danach werden die stehtiefen
Bereiche und Beckenränder wesentlich häufiger frequentiert, als die schwimmtiefen
Wasserflächen. |
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Bei der Planung freizeitgerechter Becken ist
kurz zusammengefasst folgendes zu beachten:
Anstelle von rechteckigen, schwimmtiefen Becken mit schmalem Umgang
sind geschwungene Randbereiche mit Bade- und Schwimmzonen bis max. 1,35 m Wassertiefe und
großzügige Beckenumgänge mit Liegebereichen zu wählen. Die Wasserflächen sind
formmässig und farblich interessant und abwechslungsreich, als sogenannte
"Wasserlandschaft" mit unterschiedlichen Wasserattraktionen innerhalb bestimmter
Aktivitätszonen zum Spielen, Massieren und Schwimmen, sowie Sitz- bzw. Liegemulden,
Inseln usw. zum Entspannen, zu gestalten.
Damit Wasserattraktionen nicht nur Musik für die Augen sind, sondern
gleichzeitig auch Balsam für Körper und Seele, geht der folgende Beitrag auf die
notwendigen Planungs- und Gestaltungsparameter praxisorientiert näher ein.
Autor: Christoph Saunus
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