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SCHWIMMBAD MODERNISIEREN - SANIEREN |
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Schwimmhalle: Stilllegen oder Renovieren?
Viele private Schwimmhallen stehen vor dem Aus. Die Heizkosten
explodieren, die Bausubstanz leidet unter der hohen
Feuchtebelastung und von Behaglichkeit ist oft wenig zu spüren.
Das muss nicht so sein, denn mit den richtigen Maßnahmen lässt
sich aus jeder älteren Schwimmhalle ein moderner, behaglicher und
gleichzeitig sparsamer Wellnessraum gestalten.
Betrachtet man das Ergebnis einer bei insgesamt 87 Besitzern
einer stillgelegten Schwimmhalle durchgeführten Befragung, so
ergibt sich ein interessantes Bild:
Die wesentlichen Gründe für eine Schwimmhallen-Stilllegung haben
mit den wärme- und feuchtetechnischen Besonderheiten der
Schwimmhalle zu tun. Technische Funktionsstörungen spielen eine
eher unbedeutende Rolle.
Die baulichen Aspekte dominieren deutlich. Das lässt darauf
schließen, dass bei bestehenden Schwimmhallen insbesondere
Unzufriedenheit bezüglich der vorhandenen Bausubstanz vorzufinden
ist. Den Fachmann wundert das wenig, denn über 80 % aller
Befragten geben an, dass die Schwimmhalle ohne innen liegende
Wärmedämmung mit Dampfsperre ausgeführt wurde.
Behaglichkeit steht an erster Stelle
Die Befragung sagt deutlich, dass die Behaglichkeit in älteren
Schwimmhallen zu wünschen übrig lässt und dass dieser Umstand
mit seinen negativen Begleiterscheinungen oftmals für die
Stilllegung verantwortlich gemacht wird.
Aus vielen auch telefonisch geführten Interviews wurde
deutlich, dass bezüglich der Beseitigung des empfundenen Mangels
oft eine gewisse Ratlosigkeit herrschte und man sich kaum
vorstellen konnte, womit das Problem behebbar wäre. In dieser
Situation haben die Informationen zur innen liegenden
Wärmedämmung mit Dampfsperre für spürbare Erleichterung
gesorgt. Denn mit dieser Maßnahme wird die Oberflächentemperatur
an der Decke und an den Wänden spürbar erhöht. Die
Behaglichkeit steigt und die Kondensatgefahr ist unterbunden.
Gleichzeitig wird die ganze Konstruktion vor der Feuchte
geschützt, dies erledigt die aufkaschierte Dampfsperre.
Wie dick muss nun eine zusätzliche Innendämmung mit
Dampfsperre sein? In der Regel sind 5 cm dicke Systemplatten
ausreichend, um den nötigen Feuchteschutz zu gewährleisten. Das
bedeutet, dass die Wände auch in den Ecken und Winkeln sowie an
den Fensterlaibungen trocken bleiben. Bezüglich eines
zeitgemäßen Wärmeschutzes sollte in Anlehnung an die geltende
Energieeinspar-Verordnung (EnEV) die Dämmschicht dicker ausfallen
(z.B. 8 cm). Allerdings existiert bei bestehenden Schwimmhallen
ein Platzproblem, so dass man sich hier auf das praktisch machbare
Maß begrenzen muss.
DIN-Nachweis und Know-how geben Sicherheit
Weil im praktischen Alltag sehr viele unterschiedliche
Meinungen und noch mehr Vermutungen zum Thema Bauphysik kursieren,
ist jeder Fachmann gut beraten, wenn er auf einen eindeutigen
Nachweis nach DIN 4108 Wert legt. Mit diesem Nachweis lässt sich
jede Konstruktion auf bauphysikalische Tauglichkeit prüfen.
Allerdings ist dabei wichtig, dass auch die richtigen klimatischen
Daten für die Schwimmhalle angesetzt werden. Derartige Nachweise
erstellt beispielsweise die Firma ISO in Offenau für die
individuell empfohlenen Bau-Konstruktionen.
Der theoretische Nachweis für die Bauteilfläche ist die erste
wesentliche Voraussetzung, damit alle Bauteile der Schwimmhalle
trocken bleiben. Genauso wichtig ist aber auch die praktische
Erfahrung im Ausbau von Schwimmhallen. Fast jede Modernisierung
hat Eigenheiten und Besonderheiten wie Stahlträger, Betonstürze,
Balkon oder Durchbrüche. Darüber hinaus hat die Bauherrschaft
oft besondere Gestaltungswünsche bezüglich der Wände und der
Decke. Oder es bestehen besondere technische Anforderungen wie ein
begrüntes Flachdach oder eine Lichtkuppel überm Schwimmbecken.
Hier erweist sich Know-how und Erfahrung als unschätzbarer Wert.
Beispielsweise müssen Außenwände gegen Erdreich anders
beurteilt werden als solche gegen Außenluft. Ebenso ist beim Dach
so manches Detail fachlich zu prüfen. Dabei muss auch das
Beleuchtungsproblem gelöst werden. Dies ist nur mit umfassendem
Know-how möglich.
Sanierung mit Expertenrat
Um Bauherren von Beginn an qualifiziert beraten zu können,
bietet die Fa. ISO als namhafter
Systemgeber kompetente Beratung und einen abgestimmten Fachservice
für Fachbetriebe an. Aufgrund eines Grundrissplanes und einiger
Angaben zu den Gegebenheiten der Schwimmhalle werden die
bauphysikalisch notwendigen Maßnahmen abgeschätzt und dem
Fachbetrieb als sog. Richtangebot ausgearbeitet. Dadurch kann er
dem Bauherren nach wenigen Tagen bereits konkrete Vorschläge
unterbreiten und die Kostengrößenordnung aufzeigen. Ist der
Bauherr vom Grundsatz her einverstanden, erfolgt die
Detailprojektierung aller vorkommenden Bauteile, so dass sie
gemäß DIN 4108 zulässig sind. Die vorgestellten Maßnahmen
werden mit einer 5 Jahres-Hersteller-Systemgarantie versehen, so
dass der Handwerker mit einem erfahrenen Partner im Rücken
Schwimmhallen-Sanierungen kompetent angehen kann.
Die Schwimmhalle ist ein Ort der Erholung und Entspannung.
Temperaturen von ca. 30° C und gutes Klima bei ca. 60 % relativer
Luftfeuchte sind dazu eine wichtige Voraussetzung. Bei älteren
Schwimmhallen fehlt nun oft die hochwertige Wärmedämmung an
Wänden und an der Decke. Dadurch wirken die
Umschließungsflächen kühl und unbeweglich. Die sich an den
kühlen Flächen abkühlende Schwimmhallen-Luft fällt als
unbehaglicher Zug nach unten und bewirkt unangenehme Fußkälte.
Beide unangenehmen Effekte lassen sich mit Wärmedämmung und
Dampfsperre auch nachträglich vermeiden. Zudem bietet eine solche
Maßnahme auch Gelegenheit zur Neugestaltung. Die Nachrüstung ist
auch bei vorhandenem Fliesenbelag möglich, so dass dann die
Wände auch verputzt oder wieder mit Fliesen belegt werden
können, was heute aber selten der Fall ist.
Wärmegedämmte Wände haben auch den Vorteil, dass sie nicht
mehr zur Bildung von Kondensat neigen. Durch die hohe
Oberflächentemperatur bleibt die Feuchtigkeit in der Luft, und
die Wand bleibt trocken. Sich abzeichnende Bauschäden am
Außenputz oder im Dach werden durch die hochwertige innen
liegende Aluminium-Dampfsperre verhindert. Die Feuchte bleibt im
Raum, und die Wände können austrocknen. Im Neubau gehören
großförmige Verbundplatten mit Wärmedämmung und Dampfsperre,
wie z.B. beim ISO-PLUS-SYSTEM®,
heute zum Stand der Schwimmbad-Technik.
Heizkosten reduzieren
Zu hohe Heizkosten, wie sie laut Befragung bei alten
Schwimmhallen oft zu Stilllegungs-Überlegungen führen, sind
ebenfalls durch hochwertige Wärmedämmung spürbar zu senken.
Heizkosten von mehreren Tausend Euro pro Jahr gehören bei neuen
oder modernisierten Schwimmhallen der Vergangenheit an. Nach
Berechnungen lassen sich die Heizosten für private Schwimmhallen
durch eine individuelle Beratung und eine maßgeschneiderte
Dimensionierung der Dämmschichtdicken drastisch reduzieren, so
dass man heute bei privaten Schwimmhallen von Heizkosten unterhalb
3 € ausgeht.
Hier spielt aber auch die kompetente Beratung zur Lüftung und
Entfeuchtung eine wichtige Rolle. Die physikalischen Verhältnisse
in der Schwimmhalle sind vielschichtig und komplex. Sie können
aber durch umfassendes Know-how und intelligente technische
Systeme so gesteuert werden, dass der Nutzer die Komplexität
nicht spürt und seine Schwimmhalle genießen kann.
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